Wann ist der Strahlregler verkalkt?

Ein schwächerer oder ungleichmäßiger Wasserstrahl kann verschiedene Ursachen haben. Sitzen sichtbare Kalkspuren am Auslauf, kann der kleine Strahlregler – oft „Perlator“ genannt – zugesetzt sein. Er ist das Sieb am Ende des Wasserhahns. Prüfe zunächst, ob das Problem nur an diesem Hahn auftritt und ob sich am Auslauf Ablagerungen zeigen. Ein schwacher Durchfluss allein beweist noch keine Verkalkung.

Strahlregler vorsichtig reinigen

Der DVGW empfiehlt, Kalkablagerungen an Strahlreglern durch Einweichen in verdünntem Essig oder Zitronensäure zu lösen. Nimm den Strahlregler nur heraus, wenn das bei deinem Modell vorgesehen ist und du ihn ohne Kraft lösen kannst. Lege das Teil in eine geeignete verdünnte Lösung, bis sich der Kalk löst. Reibe danach vorsichtig mit einem Tuch, spüle es gründlich mit Trinkwasser und setze es wieder ein.

Beachte die Anleitung des Armaturenherstellers. Säurehaltige Mittel sind nicht für jede Oberfläche oder Beschichtung geeignet. Bei einer Chromarmatur solltest du auf scheuernde Mittel und raue Tücher verzichten. Wende eine Reinigungslösung nicht direkt auf unbekannten Oberflächen an; wenn die Herstellerhinweise fehlen oder die Armatur empfindlich wirkt, frage den Hersteller oder einen Fachbetrieb.

Wenn sich der Auslauf nicht lösen lässt

Wende keine Zange mit Gewalt an: Kratzer und Schäden an Gewinden oder Beschichtungen können die Folge sein. Manche Ausläufe sind fest eingebaut oder benötigen ein passendes Werkzeug. Prüfe die Modellunterlagen oder bitte einen Installationsbetrieb um Hilfe. Auch wenn nach der Reinigung weiterhin wenig Wasser fließt, kann die Ursache an anderer Stelle der Installation liegen. Wenn du den mechanischen Filter am Hausanschluss meinst, findest du die getrennten Wartungsschritte im Ratgeber Hauswasserfilter warten.

Quelle und Prüfstand